Fußball

Regionalliga-Reform: DFB skizziert neuen Fahrplan für die 4. Liga

Mit dem DFB-Fahrplan zur Regionalliga-Reform steht eine Neuordnung der 4. Liga bevor: Vier Staffeln mit 80 Teams sollen 2028 den direkten Aufstieg in die 3. Liga ermöglichen.

Jörgen Heller
Lesezeit 3 Min
VSG Altglienicke (in Blau) beim Halleschen FC: Die Berliner Mannschaft beendete die Saison der Regionalliga Nordost auf Rang fünf.

VSG Altglienicke (in Blau) beim Halleschen FC: Die Berliner Mannschaft beendete die Saison der Regionalliga Nordost auf Rang fünf.

© Ballasch/imago

Während Regionalliga-Nordost-Meister Lok Leipzig am 28. Mai und 1. Juni gegen die Würzburger Kickers um den Aufstieg in die 3. Liga kämpft und die VSG Altglienicke als bestes Berliner Team Fünfter wurde, rückt die lange diskutierte Regionalliga-Reform näher. Erstmals hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen konkreten Fahrplan für die Neuordnung der 4. Liga skizziert.

Bislang steigen nur die Meister der Regionalligen Südwest und West direkt in die 3. Liga auf. Die Titelträger aus Bayern, Nord und Nordost erhalten dieses Recht nur im Rotationsprinzip alle drei Jahre. Die übrigen Meister müssen in die Relegation – in diesem Jahr etwa Lok Leipzig und die Würzburger Kickers, nachdem Bayerns Meister 1. FC Nürnberg II verzichtet hat.

Diskutiert wurden zuletzt das Kompass- und das Regionen-Modell. Der DFB favorisiert das Kompassmodell, das auch von der Initiative „Aufstiegsreform 2025“ unterstützt wird. Künftig sollen statt fünf nur noch vier Regionalliga-Staffeln mit jeweils insgesamt 80 statt bisher 90 Teams gebildet werden. Die Einteilung soll anhand möglichst kurzer Reisewege erfolgen – unterstützt durch Künstliche Intelligenz.

Berliner Kurier

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