Am kommenden Wochenende werden nach bisherigem Stand bis auf die Kiez-Kicker sämtliche Klubs der 1. und 2. Liga mit einem "Refugees Welcome"-Emblem auf dem Ärmel auflaufen. Stattdessen wird das übliche Logo des Sponsors "Hermes" zu sehen sein.
Die Gründe erläutert Pauli-Manager Andreas Rettig auf EXPRESS-Anfrage: „Der FC St. Pauli ist seit vielen Wochen auf verschiedenen Ebenen zu einem Thema, das seit Monaten alle emotional bewegt, aktiv, um den Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, zu helfen. Unser Testspiel gegen Borussia Dortmund, das private Engagement unserer Spieler sowie verschiedenste Aktionen unserer Fans und Abteilungen für die Flüchtlinge in Hamburg sind Beleg dafür. Daher sehen wir für uns nicht die Notwendigkeit, an der geplanten, für alle Klubs freiwilligen Aktion der DFL teilzunehmen. Hierüber haben wir vorab alle Beteiligten informiert.“
Soll im Klartext wohl heißen: Statt einfach nur ein Logo auf dem Ärmel zu zeigen, will der Klub lieber Taten sprechen lassen und eigene Akzente bei der Hilfe für Flüchtlinge setzen.
Die Fortuna-Fangruppe "Supporters Club Düsseldorf 2003 e.V." sieht das ähnlich. Die Fans riefen den Düsseldorfer Klub dazu auf, dem Beispiel zu folgen. Auch die Fortuna hatte bereits selbst Initiative gezeigt und beispielsweise beim Heimspiel gegen den SC Freiburg 150 Flüchtlinge ins Stadion eingeladen.
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