In dem eine Minute langen Streifen der Neonazis geht es fast ausschließlich um Kriminalität in Berlin. Für die NPD ist klar, wer dafür verantwortlich ist: Die Ausländer! „Die Daten und Fakten zur Ausländerkriminalität werden geschönt“, heißt es in dem Filmchen. Oder: „Vom Rassenhass getriebene Jugendliche machen Jagd auf junge Deutsche.“ Zweimal sollte der Spot im RBB-Programm laufen.
Für Linke-Fraktionschef Wolf ist der Film „nahe dran am Straftatbestand der Volksverhetzung.“ Er hatte RBB-Intendantin Dagmar Reim angeschrieben, um juristische Prüfung gebeten. Freitag die Entscheidung: Der Spot wird nicht gesendet, so der RBB. Ausländische Mitbürger würden im Film beschimpft, verächtlich gemacht und verleumdet. Intendantin Reim: „Er erfüllt damit den Straftatbestand der Volksverhetzung nach § 130 Strafgesetzbuch.“
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Bis Montag gibt der Sender der NPD Zeit, den Spot zu ändern. Dabei hat die NPD den Film schon selbst wegen einer Falschaussage geändert. Sie hatten bei der Zahl der Vergewaltigungen quasi die Seitenzahl (Kennziffer 110000) mit der Zahl der angezeigten Fälle (689) verwechselt. SAL
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28 steht für den zweiten und den achten Buchstaben im Alphabet, B und H – Blood and Honour“. Auf Deutsch: „Blut und Ehre“.
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