Razzien in Berlin und Brandenburg

Polizei jagt bundesweit Internet-Hetzer

Bundesweit gab es Durchsuchungen. In Berlin wird gegen neun Verdächtige ermittelt.

BK
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© dpa (Symbolbild)

Auch Drogen und Waffen bei Razzien gefunden

Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel wie Laptops und Handys sichergestellt. Daneben fanden die Ermittler aber auch Schlagringe und Drogen. An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes, unterstützt durch das Spezialeinsatzkommando (SEK), beteiligt. 

Auch in Brandenburg wurde eine Wohnung durchsucht. In Bestensee (Dahme-Spreewald) waren die Räume eines 23-Jährigen betroffen, der der rechtsextremen Szene zuzuordnen sei, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Der Mann soll sich nach Polizeiangaben in sozialen Medien unter anderem als „Feuermeister des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau“ bezeichnet haben. Er war bei der Razzia am Dienstagmorgen nicht anwesend. Die Beamten beschlagnahmten zwei Computer, Datenträger sowie szenetypische Devotionalien. 

Hasspostings überwiegend von Rechtsextremen

Bundesweit seien 23 Polizeidienststellen in 14 Bundesländern im Einsatz gewesen, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) mit. Die verfolgten Taten seien überwiegend politisch rechts motivierte Volksverhetzungen. Außerdem ging die Polizei laut BKA gegen einen mutmaßlichen „Reichsbürger“ und zwei politisch links motivierte Täter vor. (Red./dpa)

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