Eine Ausbeute, die okay für ihn ist, mehr aber auch nicht. „Ein paar Spieler mögen mit 20 Punkten zufrieden sein. Aber ihr kennt Gikiewicz, ich sage nicht wow, ich will immer mehr.“
Fünf, sechs Punkte mehr hätte er haben wollen. Düsseldorf fällt sofort als Stichwort, wo es in der Nachspielzeit bei ihm einschlug. Mit etwas Abstand kreidet er sich das Ding zum 1:2 selber an. „Mit meiner Qualität muss ich den halten“, so seine Selbstanklage.
Auch mit Paderborn (1:1) war er nicht zufrieden. „Wir waren die klar bessere Mannschaft.“ Mangelnde Konsequenz und Fokus vor dem generischen Kasten hätten hier die „Big points“ verhindert.
Dass durch die „nur“ 20 Zähler jetzt die Sinne neu geschärft werden bei den Köpenickern, sieht er nicht so. „Wir sind Union. Wir wären nicht abgehoben. Wir wissen, wo wir herkommen. Aber mit diesen beiden Spielen hätten wir jetzt elf Punkte Vorsprung. Und die Rückrunde wird hart“, verwies er auf seine Erfahrungen aus Freiburger Tagen.
„Wenn die Spiele weniger werden, wird der Druck größer. Da hat uns Christian Streich immer gesagt, dass wir ruhig bleiben müssen.“
Ruhig bleibt er auch, was seine Zukunft angeht. „Da ist noch viel Zeit. Jetzt ist Alicante. Und dann die Rückrunde“, wehrte er ab. Dass Union aber schon einen Vorstoß unternommen hat, mit ihm zu verlängern, gab er dann doch zu: „Der Manager hat gefragt, ob ich auch in der 2. Liga bleiben würde.“ Nur darüber, so der 32-Jährige, müsse man nicht reden. „Union hält die Klasse. Wir haben die Qualität dafür.“
Grundsätzlich möchte er in Deutschland bleiben. Und auch in Berlin fühlt er sich wohl. „Die letzten eineinhalb Jahre war die beste Zeit meiner Karriere. Ich möchte in Deutschland bleiben“, sagte der 1,90 m große Torsteher. Da wäre dann wohl beiden Seiten gedient, wenn Union frühzeitig in der Rückrunde Richtung Klassenerhalt eilen könnte.
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