Rätselhafter Absturz

Mario, der Barth ist ab!

Deutschlands Ulk-Gott ist drauf und dran, selbst zum Gespött zu werden. Mario Barth (38, „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“) entwickelt sich zum Verrecker. Kein Witz, die RTL-Quoten des Humor-Haudraufs schmieren ab.

BK
Lesezeit 2 Min
Mario Barth dürfte das Lachen bald vergehen.

Mario Barth dürfte das Lachen bald vergehen.

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Die komischste Pointe in Mario Barths Leben steckt in Barth selbst. Wer dem Erfolgs-Entertainer (drei Filme, vier DVDs, sechs Alben) persönlich begegnet, trifft einen sanften, feinnervigen Hauptstädter, wie er in Berlin selten zu finden ist. In seinem bubihaften Lächeln, den leicht tapsigen Manieren, in der stets höflichen Ansprache findet sich rein gar nichts vom Brachial-Humor, der ihn bekannt machte.

Der private Barth gibt sich cool, der Bühnen-Barth wurde als Kotzbrocken legendär. Jetzt droht er, von der Legende zur Altlast zu werden.Weil doch alles genau umgekehrt ist? Viele Fans haben jedenfalls die Schnauze voll von der Berliner Super-Schnauze. Die fünfte Staffel von „Willkommen bei Mario Barth“ hat nur noch 2,15 Millionen Zuschauer. Zum Vergleich: die vierte hatte oft über vier Millionen!

Gründe für Barths Absturz gibt es sicher. So hat es sich der Zotenkillermit etlichen Fans verscherzt, weil er T-Shirt-Firmen abmahnen ließ, die seine Sprüche „Nicht quatschen MACHEN“ und „Nichts reimt sich auf Uschi“ verwendet hatten. Dabei sollen die gar nicht von ihm stammen. „Nit quake, make“ (Nicht quatschen, machen) etwa war ein Karnevals-Motto.

Barth selbst befindet sich gerade auf Tournee (16. Juli im Olympiastadion). Dass Tickets dafür verramscht werden, kommentiert er auf Facebook übrigens so: „Achtung, Achtung, Achtung: Mutmaßliche Schwarztickets für Berlin im Umlauf ...“

KM

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