Zwei dieser Rad-Rambos haben sich jetzt dabei gefilmt, wie sie völlig irre durch die Stadt rasen und dabei jegliche Verkehrsregel ignorieren. Doch die Freaks haben ihre Rechnung ohne die Polizei gemacht ...
Sonnenbrillen und kurze Hosen, dazu ärmelfreie T-Shirts und Turnschuhe. In einem ebenso eigenen wie seltsamen Modestil fahren die beiden englischsprachigen Touristen durch Berlin – auf sogenannten Speedbikes.
Diese Räder sind völlig verkehrsuntüchtig, haben nicht einmal Bremsen. Lediglich durch Gegendruck auf die Pedale können die Räder, mit denen auch rückwärtsgefahren werden kann, abgebremst werden.
Mit zwei dieser Drahtesel donnern die Touristen durch die Stadt, filmen sich dabei mit einer auf dem Lenker montierten Kamera.
Auf dem Bürgersteig die East Side Gallery entlang, auf der Köpenicker Straße durch den Gegenverkehr und die Friedrichstraße im Zickzack-Kurs – in halsbrecherischem Tempo rasen die Männer durch den Verkehr, mehrfach kommt es beinahe zu Unfällen.
Am Alexanderplatz treiben die Rad-Rambos es dann auf die Spitze: An der Kreuzung Alexanderstraße / Karl-Liebknecht-Straße donnern sie an einer Polizeiwanne vorbei und brettern über die Kreuzung – obwohl der Mannschaftswagen an einer roten Ampel steht und wartet!
Doch die Polizisten nehmen die Verfolgung auf und können die irren Radler nur wenige hundert Meter weiter stellen.
Die saftige Quittung für die lebensgefährliche Raserei gibt’s gleich dazu: 170 Euro Strafe.
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