Bundespräsident Gauck empfing die Königin mit militärischen Ehren.
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Royales Lächeln bei der Ankunft am Schloss Bellevue.
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Polizisten auf Motorrädern - die sogenannten "weißen Mäuse", eskortieren die britische Königin Elizabeth II. und Prinz Philip auf dem Weg vom Brandenburger Tor zum Schloss Bellevue.
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Henriette (9) aus Stahnsdorf mit Papa Frank vor dem Schloss Bellevue.
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Studentin Xenia Reich (19) aus dem Prenzlauer Berg ist Royals-Fan.
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Bundespräsident Gauck, dessen Lebensgefährtin Daniela Schadt, die Queen und Prinz Philip auf der Spree (v.l.n.r.)
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Sänger Ross Anthony stand am Spreeufer – im Schottenrock.
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Angela Merkel führte die Queen persönlich durch das Bundeskanzleramt.
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Ein Moment des Innehaltens. Die Queen in der Neuen Wache.
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Die Königin freut sich über einen Mini-Roboter an der TU.
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Es entspann sich folgender Dialog: „Das ist eine lustige Farbe für ein Pferd“, sagte die Königin. „Soll das mein Vater sein?“ Gauck fragte gut gelaunt zurück, ob sie ihn denn nicht erkenne, schließlich entstand das Gemälde nach der Vorlage eines alten Fotos, auf dem ihr Vater George VI. (1895-1952) zu sehen ist. Die Antwort, kurz und knapp: „Nein“.
Ansonsten verstanden sich die Herrschaften prächtig – der ganz in weiß gekleideten Königin wurde bei ihrem fünften Staatsbesuch allerhand geboten. Zunächst wurde sie von Gauck und dessen Lebenspartnerin Daniela Schadt (ganz in Rot) vor dem Schloss Bellevue begrüßt.
Hunderte Schaulustige standen trotz „britischen“ Nieselwetters am Straßenrand, um die Monarchin in ihrem weinroten Bentley zu begrüßen. Im Schlossgarten spielte eine Militärkapelle die britische Hymne „God save the Queen“, anschließend trug eben jene sich mit Prinz Philip (94), der wie immer brav im Schatten seiner Gattin blieb, ins Gästebuch des Bundespräsidialamtes ein.
Nach dem Gespräch ging es zu Fuß an die Spree. Auf einer extra gezimmerten Holztreppe (Stufenhöhe: exakt 16,3 Zentimeter) stieg das royale Paar mit Gauck und Schadt in das Boot „Ajax“, fuhr mit dem Holzkahn über den Fluss – begrüßt von Hunderten Schaulustigen mit hunderten gezückten Handys am Spreeufer. Unter ihnen auch der in England geborene Sänger Ross Anthony – im Schottenrock.
„Drunter habe ich nicht viel“, verriet er augenzwinkernd dem KURIER. Vornehm statt verrückt, selbstredend, verhielten sich die Passagiere auf dem Schiff. Bisher hatte Gauck noch keinen Staatsgast im Boot über die Spree begleitet. Die vier winkten immer wieder den royalen Fans zu. Gauck gab im Stehen den Stadtführer, die Gäste zeigten Interesse und immer wieder auf Gebäude, an denen das Schiff vorbeifuhr.
Die Fahrt war bewusst als Gelegenheit für die Berliner geplant, die Royals zu sehen. Angeblich ist es der Queen wichtig, dass möglichst viele Menschen einen Blick auf sie werfen können. Nach der Bootsfahrt fuhren Elizabeth II. und Prinz Philip zum Kanzleramt, wo Angela Merkel sie in Empfang nahm. Es gab sogar eine persönliche Führung – mit persönlichen Details.
Die Königin besucht die Uni
Auf dem Balkon erklärte die CDU-Politikerin auf Englisch: „Dort, wo der Zug fährt, da stand die Mauer“, so Merkel und lenkte den Blick nach rechts. „Und ich habe in Ostdeutschland gelebt, nur 200 Meter hinter den Schienen.“ In der Neuen Wache neben der Humboldt-Uni folgte ein Moment des Innehaltens. Zwei Soldaten legten im Namen der Königin einen Kranz nieder.
Nach einer Mittagspause nahm Elizabeth II. an der „Queen’s Lecture“ an der Technischen Universität teil. Hier sprach sie auch mit Studenten. Eine war Christina Rücker: „Sie hat gefragt, woher wir kommen und was wir studieren. Prinz Philip hat sich besonders dafür interessiert, was wir an unserem Zentrum machen. Er hat uns auch die Hand gegeben. Die Queen nicht.“
Übrigens: Auch die Queen machte Joachim Gauck ein Geschenk. Sie brachte ihm ein Buch von Hermann Fürst von Pückler-Muskau aus dem 19. Jahrhundert mit. Die „Briefe eines Verstorbenen“.
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