Lange hatte der Musiker darüber geschwiegen. Nur enge Vertraute wussten, dass es ihm nicht gesundheitlich gut ging. Jetzt hat der Rocker sein Schweigen gebrochen, machte die Krebserkrankung öffentlich. Um anderen Menschen mit dieser Krankheit Mut zumachen, wie er der „Super-Illu“ sagte. „Man kann heute viel tun.“
Er selbst sei der beste Beweis. Denn der Ex-Puhdy erklärt, dass er einen Lungentumor hatte. „Aber der ist jetzt weg, restlos, es geht mir gut“, versichert nun der Schlagzeuger.
„Ich habe nicht geraucht, immer Sport gemacht“
Drei Jahre nach dem Aus der Kultband: Wie die anderen Ex-Puhdys wollte auch der Drummer mit einem neuen Projekt durchstarten. Er gründete die Band „Scharfschwerdts Neuland“ mit Hans Wintoch („Hans die Geige“) am Mikro. Ein Album sollte produziert werden. Doch es kam erst einmal anders. Denn 2018 musste Scharfschwerdt wegen einer Leistenbruchoperation in die Klinik. „Dabei wurde der Tumor in einem Lungenflügel entdeckt“, sagt er auch dem KURIER. Ein Schock! Denn Scharfschwerdt raucht nicht, hat schon immer Sport getrieben, erklärt er. Und der Rocker hatte auch keine Schmerzen in der Lunge verspürt.
Scharfschwerdt beginnt sofort mit der Chemotherapie. „Komplettangriff, Feuer frei. Es gab ja nur zwei Möglichkeiten. Und für mich gab es von Anfang nur die eine: Ich will leben, ich kämpfe und ich schaffe das.“ Scharfschwerdt ging zu einem Psychotherapeuten, „um den Kopf klar zu bekommen“, wie er sagt.
Klaus Scharfschwerdt war ab 1979 bis zum Band-Ende Schlagzeuger bei den Puhdys.
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Und Scharfschwerdt kämpfte: Sogar an der Platte arbeitete er wieder. Die CD „Made in Europe“ erscheint im September.
Musik, die wohl beste Therapie: Auch Birr hatte sich nach seiner OP um Konzerte gekümmert, an Songs gearbeitet. Nach der Reha ging er auch sofort auf die Bühne, tourt mit einer Talkshow. Allerdings rieten ihm die Ärzte, sich noch zu schonen. Birr sagte daher vor Kurzem seine geplante Winter-Konzert-Tour ab.
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