...und kurz nach der Attacke
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Sie lachen, halten sich im Arm und singen leise alte Hits. Benny und seine Mama Carola schlendern über die Quickborner Straße nach Hause. Geschafft, aber glücklich.
Plötzlich, gegen 0.30 Uhr, kurz hinterm Festivalgelände, taucht ein Auto auf. Es drängelt auf dem engen Weg, kommt immer näher. Plötzlich, so erzählt es Benny, fängt der Fahrer an zu pöbeln, beschimpft seine Mutter. „Er hat sie auf das Übelste beleidigt, unter anderem gesagt, sie solle ihren Arsch zur Seite bewegen.“ Bennys Beschützerinstinkt kommt durch, ein kurzes Wortgefecht. Carola zieht ihren Sohn beiseite, will keinen Stress. Zu spät.
Bennys Familie war bei dem Zwischenfall dabei: Frau Sandy, Mama Carola und der ebenfalls verletzte Papa Rudolf.
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Plötzlich wird sie beiseite geschubst und der Beifahrer geht auf Benny los. „Er hat mich von hinten angegriffen, plötzlich war nur noch Chaos. Meine Brille flog weg. Ich habe minus vier Dioptrien, es war dunkel, ich war blind wie ein Maulwurf.“ Benny stürzt, schreit, wird geschlagen und getreten. Im Krankenhaus werden die Ärzte später Blutergüsse, Schwellungen und eine schwere Rippenprellung feststellen.
Auch Bennys Papa Rudolf wird Opfer. Er will seinem Sohn zu Hilfe eilen, die Schläger von ihm wegziehen. Von einem Hünen, so der Handwerker, wird er daran gehindert. Ihm wird eine Rippe gebrochen.
Auf Gerechtigkeit hat die Familie jedoch wohl keine Chance. Denn auch sie kassierte Anzeigen. Benny unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung, zudem hatte der 29-Jährige 1,8 Promille intus. Weitere Angaben macht die Polizei aufgrund des laufenden Verfahrens nicht.
Die für den Schlagerolymp zuständige Sicherheitsfirma bekam nach Angaben des Chefs nichts von dem Vorfall mit.
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