Prozess um Tod von Feuerwehrleuten

Angeklagter Lkw-Fahrer räumt Schuld ein

Der 57-Jährige soll sich zudem erneut strafbar gemacht haben und Auto gefahren sein.

BK
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Der Unfall: Der schwarze Laster hatte den Feuerwehrwagen umgeworfen.

Der Unfall: Der schwarze Laster hatte den Feuerwehrwagen umgeworfen.

© Morris Pudwell

Laut Anklage soll der Berliner am 5. September mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A2 mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Unfallstelle gerast sein. Dabei rammte er einen Polizeiwagen und zwei Feuerwehrfahrzeuge. Ein Feuerwehrwagen kippte um und begrub zwei 23 und 38 Jahre alte Feuerwehrmänner unter sich. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war der Lastwagenfahrer übermüdet. Der 57-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Der 57-jährige Lastwagenfahrer soll sich zudem erneut strafbar gemacht haben. Der 57-Jährige sei nach dem ersten Prozesstag am Dienstag mit einem Wagen davon gefahren, erklärte die Anwältin einer Nebenklägerin am Mittwoch vor dem Amtsgericht Brandenburg/Havel. Dafür gebe es Zeugen und eine Videoaufnahme. Da dem Angeklagten der Führerschein entzogen worden war, will die Staatsanwaltschaft nun ein weiteres Verfahren gegen den 57-Jährigen prüfen.

(dpa)

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