Der Prozess gegen die beiden Rocker wurde scharf von der Polizei bewacht.
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Holger B. gibt sich reuig: „Mein damaliges Verhalten entspricht nicht mehr meinem heutigen Verständnis, die Ahndung von Straftaten gehört vor die Gerichte“, erklärte der Ex-Rocker vor Gericht.
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Mitangeklagter Michael W. soll für Holger B. den Kontakt zu dem Auftragskiller hergestellt haben. Er streitet eine Beteiligung an dem Mordkomplott ab.
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Andre S. wurde in der Nacht zum 10. Juni 2012 vor seinem Lokal Germanenhof in Berlin-Hohenschönhausen durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.
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Spurensuche am damaligen Tatort in Hohenschönhausen.
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Es geht um sieben Schüsse, die André S. (49) trafen. Am 10. Juni 2012 hockte ein mutmaßlicher Killer im Gebüsch vor der Kneipe von S. in Hohenschönhausen. Der mächtige Hells-Angels-Chef überlebte knapp.
Holger B. gab sich im Prozess entsetzt: „Als ich vom Anschlag erfuhr, war ich wie vor den Kopf geschlagen.“ Er behauptete: „Es war nur von einem Hammer die Rede, mit dem S. das Knie zertrümmert werden sollte.“ Weil S. für eine Messer-Attacke auf ihn verantwortlich sei. Gemein verletzen, aber nicht töten. So stellte es B. dar. Auf weniger als fünf Jahre wegen Körperverletzung hofft er.
Die Anklägerin aber: „Ziel war es, S. zu töten.“ Weil B. irgendwie in die Motorradgang zurückkehren, weil er sich für die Messer-Stiche rächen wollte.
Andre S. wurde in der Nacht zum 10. Juni 2012 vor seinem Lokal Germanenhof in Berlin-Hohenschönhausen durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.
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Im Beisein zweier Anwälte äußerte sich Django (Mi.) von den Hells Angels zum Gesundheitszustand von André Sommer.
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In der Nacht zum letzten Sonntag wurde Sommer an seinem Motorrad niedergeschossen.
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Polizisten stehen am Ort des Verbrechens.
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Hells-Angel-Oberboss Frank Hanebuth (l.) und André Sommer.
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Der Zustand von André Sommer ist kritisch.
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Das Motorrad des Rockers liegt kurz nach dem Mord-Anschlag mit eingeschaltetem Licht am Tatort.
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Die Polizei patroulliert vor und in der Klinik.
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Die Männer vom Spezialeinsatzkommando stehen vor dem Virchowklinikum.
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Auch mehrere Mitglieder der Hells Angels patrouillieren rund um das Virchowklinikum in Wedding, in dem Rocker-Boss André Sommer auf einer Intensivstation noch immer um sein Leben kämpft.
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Zwei Mitglieder der Hells Angels, im Hintergrund ist ein Polizeiwagen zu sehen.
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Diese Bandidos sind mittlerweile bei den Hells Angels, sollen gemeinsam mit André Sommer ein neues Charter bilden.
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Razzia bei den Berliner Hells Angels Nomads, deren Chef Sommer ist.
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Frank Hanebuth gilt als Deutschlandchef der Hells Angels.
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André Sommer als Ordner bei einem Spiel des BFC
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Blutspuren sind am Tatort des Angriffs auf André S. (47) zu sehen. Der Präsident der früheren Berliner Hells Angels-Ortsgruppe „Nomads“ wurde in Höhenschönhausen vor der Gaststätte "Germanenhof" niedergeschossen
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Die Gaststätte "Germanenhof" in Berlin-Hohenschönhausen: Hier wurde André S. (47), Präsident der früheren Berliner Hells Angels-Ortsgruppe „Nomads“, niedergeschossen.
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Hocko, der Hüne von 100 Kilo. Kantiger Schädel, bärtig. Bis 2008 saß er auf dem Chef-Sessel des Hells-Angels-Charters Nomads. Rocker mit Leib und Seele, regierte streng. Dann setzen ihn die Gefolgsleute ab.
Über seinen Geschäftsfreund Michael W. (64), genannt „Russen-Micha“, wurde aus Sicht der Anklägerin ein Killer angeheuert. 16.000 Euro habe B. gezahlt. Als sich Oleg C. vor der Kneipe von C. auf die Lauer legte und abdrückte, habe er mit Mordauftrag gehandelt.
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Razzien und Rotlicht: Der Strich an der Oranienburger Straße wird zu großen Teilen von Rockern kontrolliert.
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Mitglieder der Hells Angels werden an der Hardenbergstraße von einer Einsatzhundertschaft gefilzt.
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Promi-Rocker: Rocker suchen die Nähe Prominenter. Ben Becker mit Sonny Barger, dem Gründer der Hells Angels ...
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... Boxer Michel Trabant mit einem Mitglied des Rockerclubs Gremium MC ...
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... ein hochrangiges Mitglied der Bandidos mit Christian Audigier, Chef des millionenschweren Modelabels Ed Hardy
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In Telefonaten zwischen W. und C. habe es Bemerkungen gegeben, die den Mordplan aus Sicht der Anklage bestätigen. So der von Polizisten mitgehörte Satz: „Der Schweinehund ist so schnell von den Grüßen zu sich gekommen. Mit einer besseren Waffe wären die Grüße wie durch Butter gegangen.“
Holger B. hatte sich fünf Monate nach seiner Verhaftung zur Aussage entschlossen. Doch in Grenzen: Nur zu drei Komplexen. Für die Anklägerin aber war es keine erfolgreiche Aufklärungshilfe: „Kronzeugenregelung hat er sich nicht verdient.“ Urteil: Freitag. KE.
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