"Manöver, als wollte er jemandem schaden"
Laut Staatsanwaltschaft wollten mehrere Freunde, die am 4. Februar 2016 aus einer Bar im Stadtteil Neukölln kamen, den Taxifahrer auf sein überhöhtes Tempo aufmerksam machen. Dieser sei ausgestiegen und habe Reizgas eingesetzt. Nach einer kurzen Prügelei sei der Taxifahrer „stark beschleunigend“ auf zwei der Passanten zugefahren. Ein 33-jähriger Berlin-Besucher wurde dabei laut Anklage erfasst. Der Soziologe sagte, der Angeklagte habe mit seinem Taxi unerwartet zurückgesetzt - „ein Manöver, als wollte er jemandem schaden“.
Der Taxichauffeur hatte zuvor erklärt, nach Schlägen unter anderem gegen die Schläfe sei er benommen gewesen. „Ob ich gefahren bin, weiß ich nicht.“ Der Prozess wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung wird am 4. April fortgesetzt. (dpa)
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