Ein 25-Jähriger soll einen schwunghaften Handel mit Drogen in der Wohnung seiner Eltern in Berlin-Steglitz betrieben haben. Zu Prozessbeginn am Mittwoch am Landgericht hat er weitestgehend gestanden und erklärt, er habe mit Marihuana gedealt, um sich seine eigene Rauschgiftsucht „leisten zu können“.
Der Anklage zufolge soll sich der 25-Jährige in der Zeit von Ende 2015 bis zu seiner Festnahme im Dezember 2016 unter anderem rund dreieinhalb Kilogramm Marihuana beschafft und gewinnbringend weiterverkauft haben. Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung des Angeklagten seien neben Drogen auch zwei Elektroschocker, ein Teleskopschlagstock sowie 4700 Euro sichergestellt worden.
Der 25-Jährige, der als leitender Mitarbeiter in der elterlichen Baufirma tätig gewesen sein soll, hatte bereits bei den Ermittlern umfassend gestanden und Namen von Lieferanten sowie Abnehmern genannt. Daraufhin wurden den Angaben zufolge neun gesonderte Verfahren eingeleitet. Der Prozess wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels wird voraussichtlich in drei Wochen fortgesetzt. (dpa)
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