Protest lohnt sich

Anwohner mauern mit Erfolg gegen Lärmschutzmauer

Mauer wird doch nur vier Meter hoch

BK
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So hätte die Wand aussehen sollen.

So hätte die Wand aussehen sollen.

© Montage: Majakowski

Ein Erfolg! „Ich finde es positiv, dass die Bürger gehört wurden“, sagte Bernd Lampe, der in Friedrichshain in der Revaler Straße wohnt. „Die Sache wurde zu einem guten Kompromiss gebracht.“ Vier Meter hoch und 210 Meter lang: So groß soll die Schallschutzwand, die an der Ostbahn am Ostkreuz entstehen soll, nun werden. Das hat das Eisenbahn-Bundesamt in einem Beschluss festgelegt.

Bisherige Pläne, den Anliegern eine sechs Meter hohe und 230 Meter lange Wand vor die Wohnungen zu setzen, sind damit vom Tisch. Gegen dieses Projekt hatten die Bürger protestiert. Die Sperre aus grauem Alublech hätte ihnen die Sicht genommen und die Straße verschattet. Dreckecken wären entstanden. Der jetzt geplante Schallschutz reiche völlig aus.

Beim Umbau des Ostkreuzes beginnt nun der Endspurt. Ab 21. August fährt die S 3 wieder in die Innenstadt durch. Am 10. Dezember geht ein weiterer Bahnsteig in Betrieb, an dem viele Regionalzüge halten, etwa nach Potsdam und Cottbus. 

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