Schluss mit Hollywood, mit wilden Feten und knallenden Sektkorken. Prinz Frederic von Anhalt ist erschöpft. „In meinem alten deutschen Jogginganzug fühle ich mich im Haus am wohlsten“, sagte er jetzt. Und: Der Prinz will nach Berlin!
"Eine Party ohne meine Frau – das ist zu traurig"
Wird der Prinz etwa zum Frosch? Es scheint, als sei er nicht mehr derselbe. Grund dafür sind nicht nur seine verbalen Skandale mit denen er öfter in die Öffentlichkeit geraten ist, sondern viel mehr der Tod seiner geliebten Ehefrau Zsa Zsa Gabor. Vor einem halben Jahr starb die Filmdiva („Moulin Rouge“) im Alter von 99 Jahren.
Für den Adoptiv-Prinz ein harter Schicksalsschlag, den er bis heute nicht verkraftet hat. Kurz vor seinem 74. Geburtstag bläst er deshalb alle Partys ab: „Eine Party ohne meine Frau – das ist zu traurig“, sagt er. Stattdessen schmiedet er neue Zukunftspläne. Und das, obwohl er weiterhin in der Luxus-Villa in Bel Air wohnen bleiben kann und sich bereits von dem Millionenerbe seiner Frau eine edle Penthouse-Wohnung in Los-Angeles gekauft hat.
Bald kauft er sich einen Schäferhund
Für ihn steht fest: Er will zurück nach Deutschland – am liebsten nach Berlin. Denn dort war er immer „happy“. In Brandenburg hat er bereits ein schönes Landhaus gekauft. Doch bis er sich endgültig zur Ruhe setzten kann, wird es wohl noch eine Weile dauern.
Im Moment hält ihn das Andenken an seine Frau auf Trab. Ende Juni laufen die Dreharbeiten zu einer US-Doku über Gabors bewegtes Leben. Auch ein deutscher Sender will drehen.
In New York plant er eine Modenschau von Gabors wertvoller Garderobe, auch ihre Antiquitäten will er versteigern. Doch vergessen wird er sie nie: „Solange ich lebe, bleibt ihre Urne bei mir, egal ob ich in den USA oder in Deutschland lebe“, sagt der Witwer. Auf Nachfrage, wie es denn mit einer neuen Liebe aussieht, antwortet der Single-Prinz: „Im Moment ist der Vorhang zu“. Trotzdem bleibt er zuversichtlich. Bald kauft er sich einen Schäferhund.
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