Polizei: Direkt nach dem Unfall habe es Hinweise auf medizinische Gründe gegeben
Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte am Rand des Innenausschusses nur: „Wir schließen nach wie vor definitiv medizinische Gründe nicht aus.“ Sprecher der Polizei erklärten, direkt nach dem Unfall habe es einen ersten Hinweis in diese Richtung gegeben. Die Staatsanwaltschaft wollte sich nicht äußern. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft werden wie üblich bei derartigen Unfällen wegen fahrlässiger Tötung geführt.
Der Sportgeländewagen (SUV) kam am Freitagabend von der Straße ab und tötete vier Fußgänger auf einem Gehweg, darunter einen dreijährigen Jungen. Nach Zeugenaussagen und einem Video fuhr der Wagen sehr schnell auf der Gegenfahrbahn am Verkehr, der auf der rechten Spur stand, vorbei. Er rammte eine Ampel, überfuhr die Menschen, durchbrach einen Bauzaun und kam erst auf einem Baugrundstück zum Stehen. Der Fahrer wurde verletzt. Im Auto saßen auch eine ältere Frau und ein kleines Kind. (dpa/BK)
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