Der Reihe nach: Auf dem Rückweg vom Trainingsplatz kam Polter am Putting Green vorbei, auf dem Autohausbesitzer und Unionsponsor Frank Müller übte. Polti hatte am Vortag wegen seines maladen Fußes auf seine eigentlich angedachten Runde verzichtet. Schnell war eine Wette ausgemacht und der Blondschopf triumphierte mit 3:2 gegen Müller trotz eines deutlich schlechteren Handicaps und kassierte 100 Euro für das Team ein.
Unter den Augen von Müller bleibt Polter ganz ruhig.
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„Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, verkündete der Blondschopf mit eine spitzbübischen Lächeln. „Das ist halt mein Job. Wie auf dem Platz. Das Runde muss halt ins E..., äh ins Loch“, meinte Unions Nummer 9.
Eine Nummer, die im Fußball gemeinhin mit einem Mittelstürmer verbunden wird. Entsprechend auch mit Toren. Die hat der 27-Jährige geliefert seit seinem Comeback gegen Kiel, und dem Team auf dem anderen Grün geholfen. Sieben Tore in zwölf Spielen inklusive Pokalauftritt in Dortmund sind eine bärenstarke Quote. „Ich will sehen, dass ich den Schnitt halte, versuche weiter in jedem zweiten Spiel zu treffen. Das wäre was besonderes, das schaffen nicht viele Stürmer in dieser Liga“, so Polter.
Sebastian Polter (l.) strahlt nach der gewonnenen Wette gegen Sponsor Frank Müller.
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16 Spiele sind es noch für die Eisernen nach der Winterpause. Hieße umgerechnet, dass er mit weiteren acht Buden in der Liga seine persönliche Unionbilanz auf 46 Treffer ausbauen und Torsten Mattuschka als Zweitligarekordschütze (42 Tore) ablösen würde.
Am besten wären seine Tore schon zum Start gegen Köln und St. Pauli! „Die waren zuletzt in etwas besserer Verfassung als wir. Jetzt wollen wir schauen, dass wir keine Punkte liegen lassen“, so sein Ausblick.
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