Im Samariterkiez waren vorige Woche zwei Durchfahrtssperren und eine Diagonalsperre aufgestellt worden. Die Kosten für die fünf Sperren in beiden Kiezen liegen bei 38.000 Euro.
Anwohner wünschen sich mehr Ruhe für den Wrangelkiez
Vier Grundschulen befinden sich allein in unmittelbarer Nähe der Wrangelstraße. Auch deshalb fordern mehrere Wrangelkiez-Initiativen seit Jahren einen ruhigeren Kiez. Denn bislang nutzten viele Autofahrer die Wrangelstraße als Abkürzung, um die oft von Stau betroffene Schlesische Straße zu umfahren. Auch Navis zeigen die Wrangelstraße oft als schnellsten Weg an – zum Leidwesen der Anwohner.
„Die Diagonalsperren sind ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende in unserem Bezirk. Auf Wunsch der Anwohner verringern wir den Durchgangsautoverkehr im Wohngebiet und sorgen für mehr Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer“, sagte Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Grüne).
Poller könnten den Lieferverkehr im Wrangelkiez gefährden
Geschäftsinhaber befürchten, dass der Lieferverkehr nun überhaupt keine Chance mehr hat.
Laut Bezirksamt sind die eingesetzten Sperren eine kostengünstige Maßnahme, um den Durchfahrtsverkehr in den verkehrsbelasteten Kiezen zu verringern. Nach einem Jahr soll das Bezirksamt die Sperrungen und ihre Effektivität prüfen.
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