Beide naschten davon, dann wurde ihnen schlecht. So speiübel, dass sie sich in einem Krankenhaus behandeln ließen. Untersuchungen dort ergaben, „dass sie möglicherweise Rattengift zu sich genommen hatten“, so der Sprecher. Die Opfer erstatteten Anzeige gegen die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Untersuchung der Kekse durch die Kriminaltechnik dauert noch an. Die Polizei sucht eine etwa 40 bis 50 Jahre alte, brünette Frau, die etwa 1,50 bis 1,55 Meter groß ist, deutsch spricht und einen leichten Aussprachefehler hat. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter 030/4664 271 100 entgegen.
Der Fall weckt Erinnerungen an die Vorweihnachtszeit 2011. Damals hatte ein Mann ihm fremde Leute auf einen Schnaps oder Glühwein eingeladen, angeblich weil er Vater geworden war. Die Getränke waren vergiftet, viele Opfer wurden schwer verletzt. Der Giftpanscher wurde bis heute nicht gefunden. Auch im aktuellen Fall warnt die Polizei wieder davor, von Unbekannten Lebensmittel anzunehmen.
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