In Bernau ist es am Mittag zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Der Zugverkehr zwischen Bernau und Zepernick wurde unterbrochen.
Wegen einer psychisch auffälligen Person hatten Fahrgäste die Polizei gerufen. Die Bundespolizei stoppte dann einen Regionalzug im Bahnhof Bernau bei Berlin.
Die auffällige Person sei am Freitagvormittag gegen 11.00 Uhr von einem Zeugen gemeldet und dann von Beamten im Bahnhof Bernau in dem Zug in Gewahrsam genommen worden, teilte eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Berlin auf Anfrage mit. Zuerst hatte die Märkische Oderzeitung berichtet.
Der Zugverkehr sei unterbrochen, weil die Einsatzmaßnahmen noch liefen, sagte die Sprecherin. Betroffen waren nach Angaben der Deutschen Bahn die S-Bahn-Linie 2 zwischen Zepernick und Bernau sowie die Regionalbahn-Linien RB24 (Eberswalde–Flughafen BER), RE3 (Stralsund–Wittenberg) und RE66 (Stettin–Berlin).
S-Bahn-Linie S2 fährt nach Einsatz wieder durch
Das Nachrichtenportal Bernau live berichtete von Hunderten gestrandeten Passagieren am Bahnhof Bernau, die auf Ersatzbusse warteten. Besonders Reisende an die Ostsee nach Stralsund seien betroffen. Auch sollen Sprengstoffexperten der Polizei im Einsatz sein.
Um kurz vor drei am Nachmittag gab die Bundespolizei dann bekannt, dass die Einsatzmaßnahmen beendet seien. „Eingesetzte Kräfte der @PolizeiBB haben einen Gegenstand untersucht und entschärft, da eine Ungefährlichkeit nicht ohne weiteres vor Ort ausgeschlossen werden konnte. Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern an“, hieß es auf Twitter.
Gegen 14.30 Uhr teilte die S-Bahn mit, dass die Unterbrechung der Linie S2 aufgehoben sei. Die Regionalbahn verkehrt weiter nicht.
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