Politiker der Linken stoppt ersten Einwohner-Antrag Berlins in Treptow

Was hat dieser Stadtrat gegen Hunde?

Ronald Gorny
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Berlin - Dieses Stück Bürgerdemokratie hätte in die Geschichte unserer Stadt eingehen können. Die BVV Treptow-Köpenick hatte vor 10 Monaten den ersten Einwohner-Antrag Berlins abgesegnet. Doch der zuständige Umwelt-Stadtrat Michael Schneider (Linke) hat etwas gegen Hunde.Initiator Marcel Frischmuth (28) hatte einen tollen Plan und dafür 2300 Unterschriften gesammelt. Zusammen mit dem Verein Hunde in Berlin e. V. wollte er zwei Auslaufgebiete in Treptow und Köpenick bewirtschaften: "Wir hätten die Flächen in Eigenregie betrieben, den anfallenden Hundekot beseitigt. Dem Bezirk wären kaum Kosten entstanden."Die BVV stimmte dem Vorhaben im April 2010 zu. Marcel Frischmuth bat dann um Gespräche bei Umweltstadtrat Michael Schneider - und blitzte immer wieder ab. Jetzt die schriftliche Absage. Schneider in einem offiziellen Schreiben: "Die Suche nach geeigneten Flächen durch die SE Facility Management und das Grünflächenamt blieb erfolglos." Auch die Berliner Forsten hätten das Vorhaben abgelehnt, so Schneider.Marcel Frischmuth traurig: "Das ist hundsgemein." SPD-Fraktions-Chef Oliver Igel: "So eine Entscheidung fördert die Politikverdrossenheit." Heute beschäftigt sich die BVV mit dem Skandal.------------------------------BU: Marcel Frischmuth (28) hatte den Einwohner- Antrag in die BVV eingebracht.

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