Nachschuss

Pokal ist, wenn die anderen siegen

Wir sind keineswegs verwöhnt. Und auch gar nicht anspruchsvoll. Eigentlich haben wir uns inzwischen schon daran gewöhnt: Pokal ist immer dann, wenn die anderen siegen.

BK
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Nur gut, dass die Regel immer mal mit einigen wenigen Ausnahmen bestätigt wird. Dass uns Fans des Fußballs aus Berlin-Brandenburg zwischendurch kleine Leckerlis geboten werden, um uns bei der Stange zu halten. Dass waren mal die Hertha-Bubis (1993), mal Energie Cottbus (1997) und auch Union (2001), die alle immerhin ins Finale kamen.

Bis Sonntagnachmittag drohte für den Wettbewerb 2011/2012 die totale Nullnummer. Union, Babelsberg, Cottbus raus – alle raus ohne Applaus. Der BFC Dynamo und seine Problem-„Fans“ sogar mit Buh-Rufen. Nur gut, dass wenigstens Hertha die Hürde in Meuselwitz genommen hat. Dass die Blau-Weißen noch im Topf sind, wenn am Sonnabend im Bezahl-TV von „Sky“ die zweite Runde gelost wird.

So lebt unsere Hoffnung wenigstens noch ein bisschen weiter. Die Hoffnung, der Wunsch, die Sehnsucht, es möge endlich klappen, dass der Pott nach dem Finale im Berliner Olympiastadion nicht wieder in irgendeiner Ecke der Republik verschwindet, sondern hier bleibt.

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