Plötzlich standen zwei Messermänner vor der Tür

Die Blutnacht von Neukölln

Holger Schacht KOB
Lesezeit 1 Min

Neukölln - Furchtbar zugerichtet liegt Manuel C. (30) auf der Trage, das Gesicht voller Blut. Zwei maskierte Messer-Männer lauerten ihm vor seiner Wohnungstür auf, stachen zu.Passiert ist der Überfall in der Weisestraße. Manuel C. lebt dort im Erdgeschoss eines Seitenflügels. 22.40 Uhr kam er nach Hause und wurde von den Tätern (trugen Sturmhauben) beim Öffnen seiner Wohnung überwältigt und reingedrängt.Ein Polizeisprecher: "Wir gehen von einer Raubtat aus." Mehrere Messerstiche trafen Manuel C. im Bauch, er hat überall Schnittwunden. Seine Mutter besuchte ihn bereits am Krankenbett: "Es besteht keine Lebensgefahr, aber mein Sohn ist in einem schrecklichen Zustand und auf der Intensivstation."Was die Täter bei ihm geraubt haben könnten, ist unklar. Die Mutter: "Er hatte keine Arbeit, erholte sich gerade von einem Schlaganfall." Zunächst war die Polizei von einem versuchten Mord ausgegangen. Doch die Mord-Ermittler gaben den Fall ab ans Raubdezernat.------------------------------BU: Ein Polizist bewacht den Tatort.

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