Nach dem Vorbild einer TV-Show aus Großbritannien tauscht eine wohlhabende Familie für eine Woche die Wohnung mit einer Familie, die nicht viel Geld zum Leben hat. Doch nicht nur die Häuser und Wohnungen werden getauscht, sondern auch die Hobbies, Pflichten, gemeinsamen Aktivitäten und vor allem das Budget.
Unterhalb der Armutsgrenze
Die Bongés leben zu fünft in einem Plattenbau in Marzahn. Die alleinerziehende Mutter Nicole arbeitet als Krankenpflegerin und verdient monatlich ungefähr 1000 Euro, womit sie und ihre vier Töchter sich bereits unterhalb der Armutsgrenze befinden. Die Mädchen werden trotz des geringen Einkommens ihrer Mutter in ihren Bedürfnissen nicht vernachlässigt: Zwei Mal in der Woche gehen sie zum Cheerleader-Training und auch sonst mangelt es nicht an Kleidung, Spielzeug oder Verpflegung.
Sorglos in Zehlendorf
Im krassen Gegensatz zu der Marzahner Familie stehen die Millionäre aus Zehlendorf. Thomas Worm ist in Berlin kein Unbekannter. Dem Unternehmer und seiner Frau Mareike gehört das Schloss Diedersdorf im Süden Berlins. Mit den drei Kindern lebt die Patchworkfamilie auf 500 Quadratmetern und einem Wochenbudget von 3700 Euro in purem Luxus.
Für sieben Tage tauschen die Bongés und die Worms nun die Leben. Mit einem Taschengeld von 225 Euro müssen die Millionäre nun eine Woche lang auskommen, inklusive Einkäufe und Freizeitaktivitäten. Bei den Frauen der Familie Bongé ist die Freude groß, als sie feststellen, dass sie fast 4000 Euro zur Verfügung haben.
Wie sich die Marzahner im Reichtum fühlen und die Zehlendorfer im Plattenbau zurechtkommen kann man am Mittwoch, dem 23. Mai um 20:15 Uhr auf Sat1 sehen.
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