Pleite gegen die Piguine

Eisbären böse abgewatschelt

Die Bären sehen gegen Krefeld null komma null Land.

Benedikt Paetzholdt
Lesezeit 2 Min
Sebastian Streu und die Eisbären unterliegen Krefeld.

Sebastian Streu und die Eisbären unterliegen Krefeld.

© City-Press GmbH

Zunächst lief mal alles nach Plan vor 9823 Zuschauern in der MB-Arena. Nach nicht einmal drei Minuten lag der Puck im Pinguin-Tor, weil Louis-Marc Aubry in einer wilden Stocherei den Überblick bewahrt hatte.

Doch ohne vier Stammkräfte (Leo Pföderl, Lukas Reichel, André Rankel und John Ramage) fehlte nicht nur jede Menge Wucht. Läuferisch legten die Bären einen Schongang hin und wirkten defensiv fahrig. Dreimal durften die Gäste noch im ersten Drittel durch Daniel Pietta (6.), Mike Schmitz (13.) und Phillip Bruggisser (18.) jubeln.

Dass sie Rückstände aufholen können, haben die Bären in dieser Saison schon häufiger gezeigt, zuletzt beim 6:5 nach Verlängerung am Sonntag nach 1:4-Rückstand. Doch am Dienstagabend lief fast gar nichts zusammen und statt Aufbruchstimmung kam durch das 1:4 noch mehr Frust auf (Garrett Noonan; 31.).

Und dieser sollte sich auch im Schlussdrittel nicht mehr auflösen. Im Gegensatz zu so vielen Spielen wirkte die Mannschaft matt. Man hätte meinen können, dass jemand ein Ventil geöffnet und die Hälfte der sonstigen Energiereserven entnommen hat. Eine Minute vor der Sirene fiel dann auch noch das 1:5 ins leere Tor (Jacob Lagacé).

Gegen die Adler Mannheim braucht es am Freitag (19.30 Uhr) wieder ein ganz anderes Gesicht.  

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