Ludwigsburgs Trainer John Patrick hat vor dem Halbfinale davon gesprochen, hat Alba Flopping vorgeworfen. Nach 15 Minuten im ersten Spiel ist er dann aus der Halle geflogen. Patrick hatte eine Entscheidung der Schiedsrichter zu heftig kritisiert. Morgen läuft es anders, meint Albas Manager Marco Baldi. „Bei uns pfeifen die Zuschauer, wenn es zu rustikal wird. In Ludwigsburg wird Totenstille sein. Der Schiedsrichter weiß nicht, warum er pfeifen soll.“
Nicht den Stil kopieren
Wird das ein Duell der Psychotricks? „Ich glaube nicht, dass das etwas bringt“, sagt Baldi. Sein Ludwigsburger Kollege Alexander Reil meint: „Jeder weiß, dass wir einen sehr speziellen Spielstil haben, mit dem wir im Wettbewerb mit finanziell deutlich besser gestellten Teams aus Berlin, Bamberg oder München mithalten können.“ Sprich: Spielchen sind überflüssig.
Dieser aggressive Basketball ist gewöhnungsbedürftig. Baldi: „Wir müssen das annehmen.“ Gegenhalten ja, aber: nicht den Stil kopieren. „Denn dann verlieren wir unsere Hauptstärke, die Spielkultur.“ Dann ist nicht von Flopping die Rede, sondern von Flopp.
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