Play-off-Viertelfinale

Eisbären stark, aber Pleite dank Plachta

Bis 3,5 Sekunden vor Ende schnuppert der EHC an Sensation

BK
Lesezeit 2 Min
Eisbären-Torwart Petri Vehanen hält, was zu halten ist, gegen Matthias Plachta ist er einfach machtlos.

Eisbären-Torwart Petri Vehanen hält, was zu halten ist, gegen Matthias Plachta ist er einfach machtlos.

© City-Press GbR

Hey, Eisbären: Wo wart ihr eigentlich in den 52 Spiele der DEL-Hauptrunde? Nach den starken Pre-Play-offs gegen Straubing gibt es auch im ersten Viertelfinale die echten Bären. Die mit Moral, die mit Klasse – aber diesmal auch leider die mit ganz viel Pech.

60 Minuten sind sie mindestens gleichwertig, gehen durch MacQueens viertes Play-off-Tor nach 56 Sekunden in Führung. Lassen sich durch einen Torklau (27.), als Machacek angeblich den Schläger einen halben Zentimeter zu hoch hat, nicht aus der Bahn werfen. Die Bären holen durch Klingelinge-Linglet (44.) aus, gehen durch Talbot sogar 3:2 in Führung (51.). Alles wirklich super.

Aber leider auch nicht gut genug, weil ein Mannheimer den Abend seines Lebens erwischt. Plachta machte alle vier Adler-Tore (25., 37, 60., 61.). Das 3:3 irrwitzige 3,5 Sekunden vor Schluss, das 4:3 nach 20 Sekudnen nach Beginn der Overtime. Eisbär Busch: „Da kannste nix machen. Das ist Play-off-Hockey, Spiel 1 ist abgehakt, weiter geht’s.“ Na dann ... OM

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