Der Bezirk stellte also den Antrag. Die BVG prüfte und befand, dass der Bedarf gegeben sei. Und auch der zuständige Verkehrssenat gab grünes Licht. Ab Dezember dieses Jahres sollte der Bus also die neue Route fahren. Das tut er jetzt aber doch nicht. Bei einer nochmaligen Prüfung kam man im Bezirksamt Mitte drauf, dass der Bus gar nicht durch die Klopstockstraße fahren kann. Die ist nämlich zu schmal.
„Um den Linienverkehr zu ermöglichen, müsste die Straße verbreitert werden“, heißt es wörtlich in der Stellungnahme des Bezirksamts. Dafür sei kein Geld da. Und: „Darüber hinaus würde die Verbreiterung die Fällung einer Vielzahl von Bäumen bedingen.“ Das erscheine als nicht genehmigungsfähig.
Wer ist schuld am Schildbürgerstreich? Aus Bezirkssicht klar die BVG und der Senat. Diese hätten es versäumt, das Grünflächenamt in die Planung einzubeziehen. Die BVG sagt, man habe den üblichen Ablauf genau eingehalten. Es sei ja der Wunsch des Bezirks gewesen, den Bus genau durch diese Straße fahren lassen zu wollen. LS
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