„Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben“, warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.
Unklar, ob weitere Bundesländer betroffen sind
Wie verbreitet das Medikament ist und in welchen Bundesländern die betroffenen Chargen an Patientinnen abgegeben wurden, war am Freitagabend offen. „Die betroffenen Patientinnen werden gebeten, die Ware über eine Apotheke zurücksenden zu lassen“, erklärte Pfizer.
Auf der Internetseite „Apotheke adhoc“ hieß es bereits am 4. Dezember, Apotheker würden gebeten, ihre Warenlager zu überprüfen und betroffene Packungen an die Pfizer Retourenstelle zu schicken. Das Berliner Landesamt für Gesundheit war am Freitag für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.
Bei „Trigoa“ handelt es sich laut Hersteller um ein Kombinationspräparat: Jedes Dragée enthalte eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, ein Gestagen und ein Estrogen. „Da die Dragées in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese „Pille“ als Dreiphasenpräparat bezeichnet.“ (dpa)
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