Brandbrief an Berliner Behörden

Pfarrer der Gedächtniskirche hat genug

Pfarrer Martin Germer prangert die Zustände am Breitscheidplatz an.

BK
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Eine Reihe von Pollern: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen am Breitscheidplatz.

Eine Reihe von Pollern: Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen am Breitscheidplatz.

© imago images / Arnulf Hettrich

In dem Schreiben, so die Morgenpost, kritisiert Germer, der seit 2005 Pfarrer Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist, die fehlende Kennzeichnung der Feuerwehrzufahrten zum Breitscheidplatz. Diese seien als solche nicht zu erkennen, was zur Folge hätte, dass sie regelmäßig durch Leihfahrräder, Leihroller und Motorräder verstellt wären.

Fehlende Papierkörbe werden zum Problem an der Berliner Gedächtniskirche

Desweiteren kritisiert Germer laut der Berliner Morgenpost fehlende BSR-Papierkörbe rund um das Kirchenpodium. Im Zuge der Aufstellung der Sicherheitsbarrieren seien diese vor drei Monaten demontiert worden. Das Ergebnis: Vermüllte Flächen rund um die Gedächtniskirche und auf den Gehwegen.

Pfarrer Martin Germer bei einem Gottesdienst.

Pfarrer Martin Germer bei einem Gottesdienst.

© Paul Zinken/dpa

In seinem Brandbrief fordert der Gemeindepfarrer die Berliner Politik nun zum Handeln auf und bittet um eine umgehende Klärung der Situation. Bisher habe sich der Gemeindepfarrer von den Behörden im Stich gelassen gefühlt. „Welcher politisch Verantwortliche sieht sich in der Lage, jetzt einfach mal selbst das Nötige zu veranlassen oder auf Chefebene dafür zu sorgen, dass es auf den Weg gebracht wird, und dann gegebenenfalls nachträglich behördenintern sowie zwischen Bezirk und Land die Kostenübernahme klären zu lassen?“, zitiert die Morgenpost aus Germers Brandbrief. (BLZ)

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