Trainer Pal Dardai nahm ihn nicht mit ins Trainingslager und schickte ihn für die Zeit in die U23. Jetzt geht Niemeyer für drei Jahre zu den Lilien, um dann in Berlin seine Lehre zu machen. Was für ein Happy End.
„Bitter enttäuscht“, ließ Niemeyer seinem Frust nach der Ausbootung bei den Blau-Weißen freien Lauf.
Dardai knallhart: „Ich lasse lieber einen Nachwuchsspieler ran als einen 31-Jährigen, wenn sie gleich gut sind.“
Nach 120 Liga-Spielen im Hertha-Trikot ist nun Schluss. Die Konkurrenz im Mittelfeld ist für Niemeyer zu groß. Der Trainer benötigt den Kämpfer nicht mehr.
Beim Ligakonkurrenten aus Hessen ist das anders. „Ich freue mich auf die Herausforderung. Es werden etliche Duelle nach dem Motto ’David gegen Goliath’, das reizt mich enorm“, so Niemeyer, der nun mit Ex-Herthaner Fabian Holland zusammen spielt. Ein Dreijahresvertrag ist für einen 31-Jährigen ein starker Vertrauensbeweis.
Dann 2018 der Knaller! Nach den drei Jahren soll Niemeyer laut Vertrag zurück nach Berlin. Bei Hertha soll er in die Lehre gehen, den Einstieg in die Karriere nach der sportlichen Laufbahn schaffen.
Statt Stress jetzt zwei Gewinner: Niemeyer hat immer betont, wie wohl er und seine Familie sich in Berlin fühlen. Und Hertha hat mehr Platz im Gehaltsgefüge.
Statt vorm Arbeitsgericht sehen sich Hertha und Peter auf der Geschäftsstelle wieder. Statt Problem nun eine faire Lösung für alle Blau-Weißen. BEL
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