Der Mann hat nicht nur eine große Stimme, sondern auch einen großen Magen ... Häppchen, Mini-Pizza, Cola: Paul Potts (40) ließ es sich beim Pressegespräch im Lindner-Hotel so richtig schmecken. Liebend gern futtert der Star-Tenor aus einer britischen Casting-Show sich durch die Berliner Restaurants und Imbissbuden – statt wie andere Promis in Clubs abzuzappeln.
„Ich gehe jedes Mal Unter den Linden entlang, durch den Tiergarten und über die Friedrichstraße“, sagt er. Dass Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch sich dabei nicht die Waage halten, ist ihm klar. „Ich genieße gutes Essen – wie man sehen kann“, witzelt der Pfundskerl. „Die deutsche Küche schmeckt mir, besonders Currywurst.“
Aber auch sonst findet der Brite unsere Hauptstadt ziemlich lecker. „Die Atmosphäre im Tempodrom zum Beispiel“, betont er. Das musste er natürlich sagen, schließlich spielt Potts dort am 16. November (Tickets ab 49,70 Euro).
Weil er Deutschland („meine zweite Heimat“) und besonders Berlin so gerne mag, will Potts dann sogar auf Deutsch singen. „,Liebling, mein Herz lässt dich grüßen’ von den Comedian Harmonists, vielleicht“ kündigt er an. Auch die Songs auf seinem aktuellen Album „Cinema Paradiso“ beinhalten Film-Musiken. Bis November hat er aber noch was wichtiges vor: „Ich habe vergessen zu viel Deutsch, ich muss studier noch mehr.“
SKA
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com