„Ich bin froh, wenn ich in vier Wochen erst mal Abstand nehmen kann vom Sport“, sagt Hausding. Bis dahin will er aber noch mal alles geben für die WM in Budapest (14. bis 30. Juli). Auch wenn er weiß: „Um Fehler auszumerzen bleibt uns nicht mehr viel Zeit.“
„Das Pflaster war einfach nicht gut“
Diese EM hatte er sich anders vorgestellt. Einmal Silber vom 1-Meter-Brett gab es für den Rekord-Europameister, dazu zwei richtig verpatzte Wettkämpfe im Teamevent und vom 3-Meter-Brett. Hausding: „Die EM war für das ganze Team nicht zufriedenstellend. Das Pflaster war einfach nicht gut, aber wir wissen noch nicht, warum. Der Bundestrainer hat gesagt, dass bei uns eine gewisse Unsicherheit durchs Team geschlichen ist. Jeder hatte Angst, Fehler zu machen.“
In dieser Woche sind Hausding und Co. noch mal zu Hause, arbeiten im athletischen Bereich. Dann steht eine Woche Trainingslager in Rostock an und schon geht es nach Budapest. „Das ist nicht viel Zeit, aber die werden wir nutzen, um uns auf die Fehler der EM zu stürzen. Bei der WM geht es wieder von null los, da wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com