Berlin - Die BVV in Mitte will ab heute über ein Grill-Verbot im Tiergarten beraten (KURIER berichtete). In anderen Bezirken stößt das Vorhaben auf ein geteiltes Echo.Bereits vor zwei Jahren mussten Brutzler am Falkplatz in Pankow Holzkohle und Grillzange einpacken und Zuhause am Herd die Würstchen braten. Ordnungsamts-Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne): "Das Verbot hat sich bewährt. Anwohner beschweren sich nicht mehr über Rauchschwaden."Tempelhof-Schöneberg hat Griller bereits vor mehr als einem Jahrzehnt aus Grünanlagen verbannt. Nur selten musste das Ordnungsamt seitdem Bußgelder kassieren. Umweltstadtrat Oliver Schworck (SPD): "Wir wollten nicht Zustände wie im Tiergarten haben."Keine großen Probleme mit Grillern hat auch Lichtenberg. Dort gibt's ausgewiesene Flächen unter anderem in der Parkaue und am Fennpfuhl. "Die Bürger nehmen ihren Müll in der Regel wieder mit", so Umweltstadtrat Andreas Geisel (SPD).In Friedrichshain-Kreuzberg heißt es aus dem Büro des neuen Baustadtrates Hans Panhoff (Grüne): "Das Grillen ist in gewidmeten Grünanlagen per Gesetz verboten. Das Bezirksamt kann auf Grundlage des Grünanlagengesetzes aber für einzelne Anlagenteile das Grillen gestatten."------------------------------
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