Panik: 200 Passagiere im Dunkeln

Berlin-ICE steckt stundenlang im Tunnel fest

Für 200 Fahrgäste eines ICE ist buchstäblich das Licht ausgegangen. Der Zug blieb im Tunnel stehen. Bald war der Notstrom verbraucht.

BK
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Feuerwehrleute auf dem Weg zu dem im Tunnel steckengebliebenen ICE.

Feuerwehrleute auf dem Weg zu dem im Tunnel steckengebliebenen ICE.

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Rund eine Stunde saßen die Fahrgäste nach Angaben der Bahn zuvor im ICE im Tunnel im Dunkeln, weil der Notstrom aufgebraucht war. Die Feuerwehr musste zwischenzeitlich eine Frau mit Angstzuständen betreuen, wie die Bundespolizei in Dortmund mitteilte. Der Zug befand sich auf dem Weg von Köln nach Berlin.

Eine abgefallene Dachabdeckung eines anderen Zuges hatte vor dem Ostberger Tunnel zwischen Schwerte und Holzwickede die Oberleitung beschädigt. Als der ICE gegen 11.00 Uhr die Stelle passierte, klappte der Stromabnehmer ein. Der Schnellzug rollte noch bis in den Tunnel.

Ein Notfallmanager der Bahn prüfte vor Ort die Lage und entschied, den ICE mit den Fahrgästen abschleppen zu lassen. Feuerwehr und Zugpersonal kümmerten sich um die Fahrgäste. Die Bahn setzte zunächst einen Hubschrauber ein, weil Metallteile auf den Schienen vermutet wurden. Die Besatzung fand die Bleche kurz vor dem Tunnel.

Die Teilstrecke zwischen Hagen und Hamm blieb für Reparaturarbeiten gesperrt. Der Zugverkehr wurde umgeleitet. Am Mittwochabend sollte der Schaden behoben sein, sagte der Bahnsprecher.

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