Panda-Party

Endlich ist Namenstag!

Auf Wunsch der Chinesen werden die Bären-Zwillinge nächste Woche getauft.

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 2 Min
Vor der Taufe feiern heute die Panda-Babys erst einmal Nikolaus.

Vor der Taufe feiern heute die Panda-Babys erst einmal Nikolaus.

© Zoo Berlin

Pandas sind Staatseigentum von China

Das hat einen Grund. So eine Panda-Taufe ist eine recht diplomatische Angelegenheit. Die Chinesen haben da ebenfalls noch ein Wörtchen mitzureden. Denn nicht nur die Berliner Pandas Meng Meng und Jiao Qing, auch ihr Nachwuchs ist Staatseigentum von China. Eine Leihgabe der Volksrepublik, für die der Zoo eine Leihgebühr in Millionenhöhe zahlt, die in den Artenschutz fließt. Nur so viel wurde verraten: Die Babys werden nächste Woche ihre Namen erhalten.

Warum erst jetzt? Der Zoo kündigte bereits im Vorfeld an, dass es bei den Chinesen eine Tradition ist, Panda-Jungtieren erst einen Namen zu geben, wenn sie schon 100 Tage alt sind (KURIER berichtete). Das ist bei den Zwillingen von Meng Meng und Jiao Qing, die am 31. August zur Welt kamen, der 8. Dezember.

Geschlechter werden mit den Namen verkündet

Außerdem war lange nicht klar, welches Geschlecht die Panda-Babys haben. Selbst für die beteiligten Experten aus China war es schwierig, den kleinen Unterschied zu erkennen. Denn die Hoden eines Panda-Männchens liegen anfangs noch innen.
Mittlerweile weiß man sicher, welches Geschlecht die Bärchen haben. Der Zoo verriet dennoch nicht vorab, ob sie nun Mädchen oder Jungen sind. Man wolle die Geschlechter zusammen mit den Namen zu verkünden, hieß es.

Die Namen für die Zwillinge haben offenbar die Chinesen gemeinsam mit dem Zoo ausgesucht. Die Bären machen aktuell erste Gehversuche. Der eine wiegt 5,8 Kilo, sein Geschwisterchen 5,5 Kilo.

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