Pandas sind Einzelgänger. Doch ab März suchen die Bambusfresser die Zweisamkeit. Dann beginnt bei ihnen die heiße, aber kurze Liebesphase. Denn das Panda-Weibchen ist nur für 72 Stunden empfängnisbereit.
Das wird bei Meng Meng wohl noch nicht der Fall sein. Obwohl Pfleger sie auf eine mögliche Mutterschaft vorbereiten. „Mit ihren vier Jahren ist Meng Meng für Nachwuchs noch ziemlich jung“, sagt Zoo-Sprecherin Christiane Reiss.
Tagsüber ist Meng Meng in ihrer Panda-Villa
Die Panda-Weibchen Hao Hao vom Tierpark Pairi Daiza (Belgien) und Yang Yang vom Tierpark Schönbrunn bei Wien bekamen erst mit sieben Jahren erstmals Junge. „Es ist auch nicht klar, ob Meng Meng schon geschlechtsreif ist“, sagt Reiss. „Daher sind wir beim Thema Panda-Babys in diesem Jahr sehr zurückhaltend.“
Zurückhaltend ist auch Meng Meng. Seit sie vergangene Woche den Panda-Oscar bekam, ist die sonst so lebhafte Bärin immer häufiger im Gehege nicht mehr für Besucher zu sehen. Stattdessen findet man ein Schild, auf dem steht, dass Meng Meng gerade eine Auszeit im Innenstall der Panda-Villa nimmt. „Weil die Bärin nun nachts gerne viel frisst, liebt sie es tagsüber, einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu machen“, sagt Reiss.
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