Panda-Luststreik

Warum Meng Meng dieses Jahr kein Baby bekommt

Die Berliner werden wohl noch etwas auf ein neues Panda-Baby warten müssen.

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 2 Min
Meng Meng wird dieses Jahr vermutlich keinen Nachwuchs zeugen.

Meng Meng wird dieses Jahr vermutlich keinen Nachwuchs zeugen.

© imago/Olaf Wagner

Pandas sind Einzelgänger.  Doch ab März suchen die Bambusfresser die Zweisamkeit. Dann  beginnt bei ihnen  die heiße, aber kurze  Liebesphase. Denn das  Panda-Weibchen ist   nur für 72 Stunden empfängnisbereit.

Das wird bei Meng Meng wohl noch nicht der Fall sein. Obwohl Pfleger sie auf eine mögliche Mutterschaft vorbereiten. „Mit ihren vier Jahren ist Meng Meng für Nachwuchs noch ziemlich jung“, sagt Zoo-Sprecherin Christiane Reiss.

Tagsüber ist Meng Meng in ihrer Panda-Villa

Die Panda-Weibchen Hao Hao vom Tierpark Pairi Daiza (Belgien) und Yang Yang vom Tierpark Schönbrunn bei Wien bekamen erst mit sieben Jahren erstmals Junge. „Es ist auch nicht klar, ob Meng Meng   schon geschlechtsreif ist“, sagt Reiss. „Daher sind wir beim  Thema Panda-Babys in diesem  Jahr sehr zurückhaltend.“

Zurückhaltend ist auch Meng Meng. Seit sie vergangene  Woche den Panda-Oscar bekam, ist die sonst so lebhafte Bärin immer häufiger  im Gehege nicht mehr für Besucher zu sehen. Stattdessen findet man ein Schild, auf dem steht, dass   Meng Meng gerade eine Auszeit  im Innenstall der Panda-Villa nimmt. „Weil die Bärin nun nachts gerne viel frisst, liebt sie es tagsüber, einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu machen“, sagt  Reiss.

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