Das Ultraschallbild ist eine Woche alt, zeigt eine Embryonalblase in Meng Mengs Gebärmutter.
© Zoo Berlin
Das aktuelle Ultraschallbild, das es gibt, ist bereits eine Woche alt. Es zeigt einen schwarzen Kreis – eine Embryonalblase in Meng Mengs Gebärmutter. Nun hoffte der Zoo, bessere Bilder zu bekommen, die unter anderem Herzschläge von einem oder zwei möglichen Panda-Babys zeigen. So könnte man sicher eine Scheinträchtigkeit bei Meng Meng ausschließen.
Arzt auf Mission Artenschutz in Kenia
Doch neue Bilder wird es offenbar nicht geben. Erst hatte Meng Meng vergangenen Freitag keine Lust auf den geplanten Ultraschall. Jetzt gibt es keine neuen Termine bei ihrem Spezialisten, Dr. Thomas Hildebrandt.
Der Tierfortpflanzungsexperte vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist der Ultraschall-Fachmann, der Meng Meng stets untersucht und die Bilder sicher auswerten kann. Doch jetzt musste er für eine Woche in Sachen Artenschutz nach Kenia reisen.
Ultraschall-Spezialist Thomas Hildebrandt
© dpa
Selbst wenn der Arzt wieder da ist, dürfte es schwer werden, eine weitere Ultraschalluntersuchung bei Meng Meng durchzuführen. „Sie zeigt sich nicht gerade kooperativ“, sagt Zoo-Sprecherin Christiane Reiss. Wegen der Hormonschwankungen frisst die Panda-Dame kaum noch, will nur ihre Ruhe haben. „Darum zeigen wir Meng Meng nicht mehr auf der Anlage, lassen sie ungestört in den hinteren Räumen.“
24-Stunden-Vorhersage
Einzig der Urin von Meng Meng wird im Zoo nun unter anderen von Spezialistinnen aus China und dem IZW häufiger untersucht. „Anhand der daraus gewonnen Hormonwerte können wir nun 24 Stunden im Voraus feststellen, ob eine Geburt ansteht“, sagt Reiss. Das könnte bei Meng Meng Ende August, Anfang September soweit sein.
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