Palästinenser beerdigen ihre Toten

Weltweite Kritik an der Gewalt und auch an Israel. Netanjahu greift Präsident...

BK
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Proteste gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem gab es auch im indischen Mumbai.

Proteste gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem gab es auch im indischen Mumbai.

© AP

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„Diese Juden sind Kriminelle“, sagte Faddel Scheich Chalil. Seine Tochter Wissal war in Gaza getötet worden. „Die haben meine 15-jährige Tochter erschossen, die ihnen nichts getan hat.“ Scharfschützen hätten das Mädchen unter Feuer genommen. Sie sei nur zu den Zeltlagern an der Grenze gegangen. „Während sie zugeschaut hat, wurde sie getötet.“

Indes kam es im Westjordanland zu neuen Konfrontationen. Dabei wurden laut Augenzeugen mehrere Palästinenser bei Hebron durch Schüsse verletzt. Am Vortag waren 60 Palästinenser erschossen worden, 2700 wurden verletzt. Frankreichs Präsident Macron, die UN, China kritisierten die Gewalt anlässlich der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem.

PLO-Berater Abdallah Frangi machte US-Präsident Donald Trump persönlich für die Toten an der Grenze verantwortlich. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wehrte sich gegen Kritik aus der Türkei: „Erdogan ist einer der größten Unterstützer der Hamas, daher gibt es keinen Zweifel, dass er sich gut auskennt mit Terror und Massakern.“

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