Pal ​Dardais Hoffnung

Zündet Leckie wieder den Turbo, startet Hertha durch

Vor dem Mainz-Spiel kommt der pfeilschnelle Mathew wieder in Form.

Sebastian Schmitt
Lesezeit 2 Min
Lange ist es her: Mathew Leckie wird von Kapitän Vedad Ibisevic geherzt, weil er zu Saisonbeginn Tore wie am Fließband schoss. Jetzt ist Leckie wieder fit.  

Lange ist es her: Mathew Leckie wird von Kapitän Vedad Ibisevic geherzt, weil er zu Saisonbeginn Tore wie am Fließband schoss. Jetzt ist Leckie wieder fit.  

© imago/Pressefoto Baumann

„Wenn er so trainiert, gibt es keine großen Fragen mehr“, sagt Dardai zufrieden. Leckie wirkt wieder agil und spritzig: Im Trainingsspiel knipste der 27-Jährige zweimal. Dardai lobt: „Wie er von links nach innen gezogen ist, mit seinem rechten Fuß zwei schöne Tore geschossen hat, das finde ich sehr schön.“

Auch, weil er es lange nicht mehr gesehen hat. Nach Leckies fulminantem Saisonstart, verlor er wegen zahlreicher WM-Quali-Reisen seine Form. Dardai legt den Finger in die Wunde: „Er hat sehr gut angefangen, aber sehr stark nachgelassen.“

Leckie ist wieder in Top-Form

Vor dem wichtigen Heimspiel gegen die taumelnden Jecken aus Mainz (vier Pleiten in Folge) fordert Dardai, dass Leckie den Trainingseifer auch im Spiel an den Tag legt: „Er muss zeigen, was er drauf hat. Das habe ich ihm auch gesagt. Diesen Leckie will ich sehen.“ Beim 2:0-Sieg in Leverkusen durfte Leckie für zehn Minuten ran, überzeugte Dardai: „Er hat fast jeden Zweikampf gewonnen. Das hat mir gefallen.“

Leckie hat wieder die Frische, die er für sein explosives und laufintensives Spiel braucht. „Die Werte stimmen, er ist ausgehungert. Das sieht richtig gut aus“, beschreibt Dardai den Fitnesszustand des Australiers.

Dardais Hoffnung: Zündet Leckie wieder seinen Turbo, kann Hertha mit einem Sieg gegen Mainz weiter in der Tabelle klettern.  

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