Urlaub an der Ostsee

Ostsee-Tourismus im Aufwind: Zahlen steigen, doch die Realität ist alarmierend

Während die Übernachtungszahlen steigen, lassen die Urlauber immer weniger Geld in Restaurants und Kneipen. Die Lage sei so schlecht wie seit zehn Jahren nicht, warnt MV-Dehoga-Chef Lars Schwarz.

Foto von Autor/Autorin: Stefanie Hildebrandt
Lesezeit 3 Min
Am Strand von Binz in Mecklenburg-Vorpommern: Die Tourismusbranche an der Ostsee steht vor Herausforderungen.

Am Strand von Binz in Mecklenburg-Vorpommern: Die Tourismusbranche an der Ostsee steht vor Herausforderungen.

© Stefan Sauer

Die neuesten Übernachtungszahlen für Hotels und Pensionen an der Ostsee klingen nach Fortschritt. Gut so, Mecklenburg-Vorpommern ist schließlich wie kaum ein anderes Bundesland Tourismus-Land. Rund 8,2 Millionen Gäste haben im vergangenen Jahr Mecklenburg-Vorpommern besucht. Das seien etwa 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr, teilten die landeseigene Tourismusgesellschaft und Tourismus-Staatssekretär Jochen Schulte mit. Mit 33,3 Millionen Übernachtungen erzielten die Herbergen ein kleines Plus von 1,2 Prozent. Doch hinter den Kulissen brodelt es. 

Berliner Kurier

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