Kommentar

Urlaub als politisches Zeichen: Warum ein Ost-Boykott die Falschen trifft

Ostsee, Spreewald, Sachsen: Nach AfD-Erfolgen wird vermehrt über Reisen nach Ostdeutschland diskutiert. Die einen wollen Zeichen setzen, andere warnen vor Pauschalität.

Foto von Autor/Autorin: Paula Hitzemann
Lesezeit 5 Min
Volle Strandkorbreihen an der Ostsee: Für Millionen Gäste ist der Osten ein Urlaubsziel.

Volle Strandkorbreihen an der Ostsee: Für Millionen Gäste ist der Osten ein Urlaubsziel.

© Jens Koehler/IMAGO

Sommer, Sonne, Auszeit. Für viele Berliner bedeutet das: Raus aus der Stadt. Eine Kahnfahrt durch den Spreewald, ein Wochenende an der Ostsee, Wandern in Sachsen oder ein Besuch in einer kleinen Pension auf dem Land. Ostdeutschland ist für Millionen ein Urlaubsziel. Doch gerade nach starken Wahlerfolgen der AfD taucht bei mir eine Frage auf: Sollte man die Regionen meiden, in denen die Partei besonders viele Stimmen bekommt? 

Berliner Kurier

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein BK+ Abo?

*