Osmanische Ausspähung

Wie Sie türkische Spione erkennen

BK
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Der türkische Geheimdienst soll im großen Stil Gülen-Anhänger in der Bundesrepublik bespitzelt haben. Aber wie merkt man so eine osmanische Ausspähung?

Nun, folgende Indizien könnten Hinweise sein: 1. In Ihrem Treppenhaus riecht es neuerdings stark nach Knoblauch. 2. Sie erhalten wiederholt eine Einladung in einen Hammam, der überhaupt nicht dampft und gespickt mit Kameras ist. 3. Der Briefkasten, der Sie seit Tagen verfolgt, entpuppt sich als gelbe Burka! 4. Jeden Mittag kommt ein Döner-Bote, obwohl Sie Pizza bestellt haben. Es macht Ihnen aber nichts aus, weil er sehr nett ist und so viele Dinge fragt. Weiterhin ersetzt Ihre Autokorrektur auf dem Handy alle Vokale mit einem Ü.

Unangenehm sind Hate-Mails im Stil von „Trag doch Kopftuch, du Mädchen!“, was einen Mann schon verunsichern kann. Und das nur, weil Sie das „Otto-manische Reich“ nicht für das größte Reich aller Zeiten halten, sondern für eine psychische Störung, bei der man aus dem Bereich einer krankhaften Bestellsucht beim Otto-Versand gar nicht mehr heraus kommt – die allseits gefürchtete „Otto-Manie“.

Richtig gefährlich wird es, wenn Ihr Barbier plötzlich einen Schnurrbart trägt und Sie bei der Rasur mit dem Messer am Hals sanft fragt, was Sie eigentlich so von Verfassungsreformen halten. Das sicherste Anzeichen jedoch, dass der türkische Geheimdienst eine Verbindung zwischen Ihnen und dem Prediger Gülen sieht, wäre: Sie sind im Besitz eines Bauernhofs, auf dem es etwas streng riecht, und wollen grade mit dem Trecker aufs Feld, da werden Sie verhaftet: Wegen Güllen-Anhänger...

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