Es ist wieder mal soweit. Der nächste Blindgänger wartet in Oranienburg auf seine Entschärfung. Denn bei dem metallischen Gegenstand, der in der vergangenen Woche in der Stadt gefunden wurde, handelt es sich um eine alte Weltkriegsbombe. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.
Der Blindgänger soll am Mittwoch (13.3.) entschärft werden. Ab 8.00 Uhr morgens müssen voraussichtlich 4300 Menschen ihre Wohnungen in dem 1000 Meter großen Radius um den Fundort verlassen. Die Bombe verfügt über einen chemischem Langzeitzünder befände sich auf einem Privatgrundstück im Lehnitzer Inselweg, läge in mehr als fünf Metern Tiefe, schreibt die Stadtverwaltung von Oranienburg auf ihrer Internetseite.
Die Stadt rechnet den Angaben zufolge damit, dass die Entschärfung am frühen Nachmittag abgeschlossen sein dürfte.
Ein Busshuttle bringt Anwohner am Mittwoch demnach zu einem Bürgerzentrum. Die Entschärfung bringt laut Stadt außerdem Einschränkungen der Bahn mit sich, weil die Gleise zwischen den Bahnhöfen Lehnitz und Borgsdorf im Sperrkreis liegen. Für Fragen hat die Stadt ein Bürgertelefon (03301 - 600 900) eingerichtet. In Oranienburg werden regelmäßig alte Bomben gefunden, die entschärft werden müssen. ■
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