In Indien nennt man sie "Ladyfingers", in der kreolischen Küche spricht man von "Gumbo" und in der Türkei heißen sie "Bamya": Okra-Schoten sind mittlerweile auch bei uns in aller Munde.Ursprünglich waren sie in Äthiopien beheimatet, heute sind sie hauptsächlich in der karibischen, indischen und asiatischen Küche zu Hause. Frische Okras gibt es von September bis Mai vor allem in Asia-Läden oder bei türkischen Gemüsehändlern.Die spitz zulaufenden Schoten schmecken ein bisschen wie Bohnen. Tipp: Nur pralle, unverletzte Schoten kaufen und nicht zu kühl lagern. Beim Aufschneiden und Kochen tritt milchiger Saft aus, der sich gut zum Binden von Suppen und Eintöpfen eignet. Wer diese milchige Substand nicht mag, blanchiert die Schoten (vorher die Stilansätze entfernen bzw. abschälen) ca 4. Min. in Essigwasser und schreckt sie dann kalt ab.Okras lassen sich vielseitig verwenden. Sie schmecken vor allem in Currys, Schmorgerichten und Eintöpfen, als Gemüsebeilage und eingelegt. Sehr beliebt: Salat mit Tomaten und Okras (dafür Schoten unbedingt vorher blanchieren!).
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