Ohne Führerschein durch Berlin gefahren

Ohne Lappen fahren führt in die Sackgasse

Polizisten wollten ihn anhalten, doch er raste davon. Ein 23-Jähriger fuhr ohne Führerschein, bis die Beamten in ausbremsten. Auch ein Milchbubi in Reinickendorf bretterte in einen BVG-Bus.

Claudia Wilms
Lesezeit 2 Min
Die Polizei kassiert den Amok-Raser ein.

Die Polizei kassiert den Amok-Raser ein.

© ABIX Lizenz

Mit ihrem ignoranten Verhalten gefährden Berlins Schwarzfahrer nicht nur sich, sondern vor allem auch andere Verkehrsteilnehmer. So raste in der Nacht zu Montag der 23-jährige VW-Fahrer über mehrere rote Ampeln und als Geisterfahrer durch mehrere Einbahnstraßen.

Um 23.30 Uhr fiel Polizisten der rote VW in der Reinickendorfer Residenzstraße auf. Doch als die Beamten den Wagen kontrollieren wollten, gab der Mann Gas und versuchte abzuhauen. Daraufhin raste der VW durch Reinickendorf und Niederschönhausen, bis der lebensmüde Fahrer von einer Sackgasse in der Pankower Harzgeroder Straße ausgebremst wurde. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 23-Jährige keinen Führerschein besitzt und für den VW keine Haftpflichtversicherung besteht.

Nur eine Stunde zuvor ging eine Schwarzfahrt nicht so glimpflich aus. Ein 18-Jähriger wollte zwei Freundinnen (15, 18) beeindrucken. Dafür trank er sich erst reichlich Mut an, dann klaute er die Autoschlüssel seines Vaters. Doch schon nach wenigen hundert Metern endete die Spritztour mit den Mädels an der Breitkopfstraße (Reinickendorf) in einem BVG-Bus der Linie 125. Durch den Aufprall stürzte sogar noch eine Frau (26) und verletzte sich. Der alte Audi fing sofort Feuer, woraufhin das junge Trio weglief, aber kurz darauf von Polizisten gefasst wurde. LEX

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