Österreichische Sprach-Fouls im Tatort

Martin Geiger
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Den fußballfreien Sonntag nutzen die Ösis, um ihren Kommissar Eisner (Harald Krassnitzer) im Sturm gegen das Böse einzusetzen (Tatort, ARD, 20.15 Uhr). Der hat auch gleich mächtig Stress im Strafraum - in Form von drei Leichen, die zu einem Drogen-Syndikat gehören. Es beginnt die "Operation Hiob". Abgesehen von den sprachlichen Fouls (da Kibara, Mistwagen = Ermittler, Müllwagen) erwarten den Krimi-Fan 90 Minuten Hochspannung. Und dass am Ende das ganze für die Bullen mit einem kapitalen Eigentor endet, ist relativ Tatort-untypisch, tut der Handlung jedoch keinen Abbruch. Als Zuschauer wünscht man sich gerne eine Verlängerung, um einen sinnvollen Abpfiff zu erleben, trotzdem sehenswerter als so manches WM-Vorrundenspiel.------------------------------

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