Bischofshofen - Sie haben das Soll erfüllt, aber mehr auch nicht - die deutschen Skispringer sind bei der 59. Vierschanzentournee regelmäßig unter die besten Zehn geflogen. Die erhoffte Überraschung blieb aber aus. Den Athleten fehlt die Konstanz.Dennoch zieht Bundestrainer Werner Schuster eine positive Bilanz: "Wir haben einzelne Glanzpunkte gesetzt." Severin Freund und Michael Neumayer waren in Oberstdorf vorne, dank Martin Schmitt hielt die Serie auch beim Chaosspringen in Garmisch, Michael Uhrmann und Pascal Bodmer mischten in Innsbruck in der Weltspitze mit. Gestern zum Abschluss in Bischofshofen (Sieger: Tom Hilde/Norwegen) wieder Neumayer mit Platz 8.Österreichs Überflieger Thomas Morgenstern aber sicherte sich mit Tagesplatz 2 deutlich und völlig verdient den Gesamtsieg vor Simon Ammann (Schweiz). Michael Uhrmann landete in der Tourneewertung als bester Deutscher auf Platz 11.Schuster schustert also weiter am Umbruch. "Insgesamt sind wir auf Augenhöhe mit Norwegen und Finnland. Ich glaube sogar, dass auch die Österreicher verwundbar sind, wenn sie Druck bekommen", sagt er. Sehr mutig ...------------------------------
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