OECD

Warum Prince Charles Deutschland rettet

Reiche Menschen werden ungenügend besteuert, sagt eine Studie. Doch keine Panik: Wolfgang Schäuble muss sich nur an einen Mann wenden.

BK
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OECD – wenn es nach den Superreichen geht, steht diese Abkürzung bald für „Olle exzentrische Communisten-Dumme“. Die Industrieländerorganisation wirft in einer Studie den reichen Ländern vor, Wohlhabende ungenügend zu besteuern. Von 56 untersuchten Ländern haben nur fünf gut ausgestattete Steuer-Abteilungen für Menschen mit über einer Million Euro Vermögen – darunter erstaunlicherweise Griechenland!

Deutschland fehlt. Die OECD fordert Finanzbeamte mit direktem Kontakt zu Reichen und Kenntnis derer Steuerschlupflöcher. Der Steuerfahnder von morgen ermittelt auf Gesellschafts-Events in Monaco „undercover“ mit Rolex am Arm und zeigt „Stallgeruch demonstrierend“ Bilder: „Meine neue Villa, meine neue Jacht, die neue Frau an meinem Busen! (oder alternativ: der neue Busen meiner Frau!)“.

Dann quatscht man über Steuertricks und verhaftet Boris Becker vor Ort. Zur Trockenlegung von Steuerparadiesen braucht es überdies „Whistleblower“ mit Insiderkenntnis, am besten frustrierte Erben. Da rund die Hälfte der Steuerparadiese direkt oder indirekt der englischen Krone untersteht, muss Schäuble nur Prince Charles „umdrehen“, den nächsten britischen König!

Sobald der in seiner Doppelfunktion als deutscher Staatssekretär die britischen Kronkolonien und Überseegebiete an die EU ausliefert, werden Billionen Anlegergelder in eine neu geschaffene deutsche Schein-Steueroase flüchten – Singen am Hohentwiel (Warum nicht? Liegt fast in der Schweiz, Slogan: „Willst das Finanzamt dich ums Liebste bringen, verreise einfach schnell nach Singen!“ Von dort holt sich der Fiskus bei Nacht und Nebel, was er braucht.

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